
Warum viele Unternehmen unsicher sind
Die Anforderungen an die Luftsicherheit sind in mehreren EU-Verordnungen und nationalen Gesetzen geregelt – allen voran die DVO (EU) 2015/1998 und das Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG). Für Unternehmen, die neu in die Luftfracht einsteigen oder ihre bestehende Zulassung absichern wollen, ist die Regulierungslandschaft oft schwer zu durchschauen.
Das Ergebnis: Unternehmen investieren in die falsche Schulung, erstellen ein Sicherheitsprogramm, das nicht zu ihrer Rolle passt, oder versäumen kritische Fristen. All das kostet Zeit, Geld und – im schlimmsten Fall – die Zulassung.
Klarheit über Ihre Pflichten ist der erste Schritt zur Compliance.
Typische Fragen, die Unternehmen haben
Welche Rolle haben wir in der Lieferkette?
Viele Unternehmen wissen nicht, ob sie als Bekannter Versender, Reglementierter Beauftragter oder Transporteur einzustufen sind.
Welche Schulungen braucht unser Personal?
Die DVO (EU) 2015/1998 kennt über 10 verschiedene Schulungskapitel – welche für Ihr Unternehmen gelten, hängt von Ihrer Rolle ab.
Was muss unser Sicherheitsprogramm enthalten?
Inhalt, Umfang und Detailtiefe unterscheiden sich je nach Zulassungsart erheblich.
Welche Fristen und Intervalle gelten?
Erstschulung, Fortbildung, ZÜP-Erneuerung, Audit-Zyklen – die Fristenlandschaft ist komplex.
Ihre Rolle bestimmt Ihre Pflichten
Je nach Ihrer Funktion in der Luftfracht-Lieferkette gelten unterschiedliche Anforderungen an Schulung, Sicherheitsprogramm und Zulassung.
Bekannter Versender
Pflichtschulung:
Kapitel 11.2.3.9Kernpflichten:
- Sicherheitsprogramm (BVSP) erstellen
- ZÜP für alle Mitarbeiter mit Luftfrachtzugang
- Zugangskontrollen am Betriebsstandort
- Jährliche interne Audits
Reglementierter Beauftragter
Pflichtschulung:
Kapitel 11.2.3.10Kernpflichten:
- Sicherheitsprogramm mit Kontrollverfahren
- Kontrolltechnologien (Röntgen, ETD etc.)
- Frachtannahme und -dokumentation
- Qualitätssicherungssystem
Transporteur
Pflichtschulung:
Kapitel 11.2.8Kernpflichten:
- Transporteur-Sicherheitsprogramm (ab 2027)
- Fahrerschulung nach 11.2.8
- Manipulationsschutz während Transport
- Dokumentation der Transportkette
Mein Vorgehen: Von der Unsicherheit zur Klarheit
In drei Schritten wissen Sie genau, welche Anforderungen für Ihr Unternehmen gelten.
Situationsanalyse
Erfassung Ihrer Rolle in der Lieferkette, bestehender Zulassungen, Schulungsstand und aktueller Dokumente. Telefonisch oder vor Ort.
Anforderungsprofil
Erstellung eines individuellen Anforderungsprofils: Welche Schulungen, welches Sicherheitsprogramm, welche Fristen gelten für Ihr Unternehmen?
Umsetzungsplan
Konkreter Fahrplan mit Prioritäten, Verantwortlichkeiten und realistischem Zeitplan – von der Schulungsorganisation bis zur Zulassungsreife.
Was Sie gewinnen
Klarheit – welche Pflichten für Ihr Unternehmen gelten
Richtige Schulung – kein Geld für irrelevante Kurse
Passendes Sicherheitsprogramm – zugeschnitten auf Ihre Rolle
Zeitsparend – keine eigene Recherche in Verordnungstexten
Audit-Sicherheit – von Anfang an richtig aufgestellt
